November: Lichterfest in Nepal

Das Fest des Lichts, auch „Tihar“ genannt, ist eines der schönsten Feste in Nepal. Während des Fests versuchen Nepalesen, ihren Respekt nicht nur vor den Menschen und Göttern zu zeigen, sondern auch vor den Tieren. Aus diesem Grund sind die ersten Tage der Krähe, dem Hund, der Kuh und dem Bullen gewidmet. Für Krähen stellen sie kleine Teller mit Süßigkeiten auf die Dächer. Nepalesen glauben, dass das hilft, Ärger zu vermeiden. Den Hunden, Kühen und Bullen setzen sie Blumenkränze auf und setzen Tikka, einen Kopfschmuck, auf die Stirn.

Aber der schönste Teil beginnt am Abend, wenn die Nepalesen Mandalas vor den Türen der Häuser aufbauen und Lichter anzünden. Das Licht soll die Aufmerksamkeit der Göttin Laxmi auf sich ziehen und soll Reichtum in´s Haus bringen. Deshalb leuchten die Lichter während des Tihar-Fests bis spät in die Nacht auf den Häusern und Straßen. Für die Jugendlichen ist das Tihar eine besondere Zeit. Es ist die Zeit der Geschenke und der Fröhlichkeit. Sie putzen sich fein heraus, ziehen ihre traditionelle Kleidung an und gehen singend und tanzend von Haus zu Haus.

Aktuelles aus dem Reiseziel Nepal

Nepal feiert das Dashain-Fest

Der Herbst ist die Zeit der Feste in Nepal.
Das Dashain-Fest ist eines der längsten und wichtigsten Feste unter ihnen.
Jedes Jahr auf´s Neue wieder, wird das Fest im Oktober für 15 Tage gefeiert und es herrscht in der lauten und quirligen Hauptstadt eine besondere Stimmung.
Die Nepalesen feiern den Sieg des Guten über das Böse. Für sie ist es die Zeit der rituellen Pujas, der neuen Kleidung und der schmackhaften Speisen. Am frühen Morgen gehen sie mit Blumen und Obst zu den hinduistischen Tempeln, wo Lieder und Mantras klingen. Dort werden je nach Tag besondere Pujasabgehalten. Nachmittags beeilen sich die Einheimischen, einkaufen zu gehen, weil das Dashain-Fest immer auch die Zeit des Verkaufs und der Neuerungen ist.
Menschen in farbigen, indischen Saris, tibetische Chupas und nepalesische Daura-Suruwal füllen die Hauptstadt. Die alte Tradition der Opferungen ist auch ein wichtiger Teil des Fests. Am besonderem Tag, dem ‘Maha Asthami’, opfern Nepalesen der Göttin Kali im Dakshinkali Tempel ihre Haustiere. Sie glauben, diese Tiere werden im nächsten Leben im menschlichen Körper wiedergeboren. Das Fleisch gilt als heilig und dient als Festmahl für die Familie.

Soziales Engagement von DIAMIR in Nepal - Freudige Eröffnung der „Shree Kumbheshwory Basic School“ in der Helambu Region

Letzte Woche hat die Eröffnung der neuen “Shree Kumbheshwory Basic School” in Gunsakot stattgefunden. Vor drei Jahren wurde die Schule beim großen Erdbeben in Nepal komplett zerstört und nun mit Hilfe der nepalesischen Nima Dawa Foundation, dem Deutschen Alpinclub Sachsen e.V. und DIAMIR Erlebnisreisen wieder aufgebaut.
Direkt nach dem Erdbeben wurde erste Hilfe geleistet und allen Einheimischen Notunterkünfte zur Verfügung gestellt. Im Anschluss begann der Bau der neuen Schule in Gunsakot. Jetzt ist die Schule eröffnet und endlich können wieder alle Kinder im Alter von 4 bis 14 Jahren zur Schule gehen.
DIAMIR wünscht den Kindern des Gunsakot Dorfes eine schöne, erfolgreiche und aufregende Schulzeit!

Wir sind bereit für die Saison!

Die Monsunzeit in Nepal ist vorbei und die neue Saison für unsere Trekkingtouren in´s Himalaya-Gebirge steht vor der Tür. Jetzt ist die perfekte Zeit für das alljährliche Guidemeeting.

Mit dem Großteil der nepalesischen Reiseleiter arbeiten wir bereits seit vielen Jahren erfolgreich zusammen. Es hat uns sehr gefreut, sie nach der Sommerpause in Kathmandu zu treffen und die bevorstehenden Touren zu besprechen. Eine der Hauptaufgaben unserer Guides ist es, die Zeit in Nepal zu einem unvergesslichen Erlebnis zu machen. Und das bedeutet nicht nur, die Schönheit und Kultur des Landes zu vermitteln, sondern natürlich auch an die Sicherheit unserer Reisegäste zu denken. Deshalb sind im Rahmen des Meetings viele wichtige Themen wie Gesundheit, Höhenanpassung, Erste Hilfe und weitere besprochen worden. Am Ende des Meetings, bevor wir die Veranstaltung mit einem Tee ausklingen ließen, erhielt jeder Guide eine neue Ausrüstung in Form einer Regenjacke und einem Tuch.

Gut vorbereitet und wissend, wie im Notfall zu handeln ist, starten wir in eine sichere und (hoffentlich) unfallfreie Trekkingsaison.
Wir freuen uns, unsere Nepalgäste zu begrüßen und in Richtung Berge zu starten!

Beginn der Trekkingsaison Frühjahr 2018: Namaste, herzlich Willkommen zurück aus dem Winterschlaf.

Die Rhododendren am Fuße der schneebedeckten Berge beginnen üppig rot zu blühen und erinnern daran, dass es wieder einmal Zeit ist, aufzubrechen, um die vielen schönen und abwechslungsreichen Wanderwege Nepals zu erkunden.

Der Frühling in Nepal rückt immer näher und die Tage werden länger. Die Temperaturen in der Stadt sind schon sehr sommerlich: Am Tag über 20 Grad in Kathmandu. In den Bergregionen gibt es zwar zwischendurch immer wieder einmal den einen oder anderen Schauer, danach klart es aber schnell auf und die Sonne tränkt die Berge in ein orange-rotes Licht.

Es ist an der Zeit seine Sachen zu packen, an Trinkflasche, Gehstöcke und einen Schlafsack zu denken und sich aufzumachen, zu einer der vielen schönen Trekkingregionen Nepals. Die ersten Gruppen sind bereits unterwegs, weitere werden nun bis in den Mai hinein das Land zu Fuß erkunden.

Wir wünschen eine wunderschöne, erlebnisreiche und vor allem unfallfreie Frühjahrstrekkingsaison in Nepal!

Annapurna Sonnenaufgang auf Poon Hill Rhododendron klare Sicht auf die Berge am Aussichtspunkt Poon Hill

Mit dem Kauf des Bildbands "Nepal in Bildern" von Rüdiger Wenzel medizinische Projekte in Nepal unterstützen

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"Nepal in Bildern" von Rüdiger Wenzel

Neben seiner Tätigkeit als Arzt und Fotograf, engagiert sich Rüdiger Wenzel (www.ruedigerwenzel.de) im gemeinnützigen Hilfsverein “Nepalmed e.V.”, der medizinische Projekte in Nepal unterstützt und fördert. Rüdiger Wenzel ist der Faszination Nepals bereits verfallen und mit der stetig wachsenden Begeisterung für das Land sowie seiner Arbeit im Nepalmed e.V. entstand die Idee eines Bildbands, dessen Verkaufserlös vollständig in die Projektarbeit des Nepalmed e.V. fließt. Es erwarten Sie atemberaubende Aufnahmen in den unterschiedlichsten Regionen Nepals – Bilder von Land und Leuten.

Bildband 'Nepal in Bildern' von Rüdiger Wenzel online bestellen



Deutsch Kurs für DIAMIR Reiseleiter in Nepal

Uns als beliebter Anbieter für Nepalreisen ist es wichtig, unsere Guides im Rahmen von Deutschkursen regelmäßig zu schulen, um sicherzustellen, dass unseren Gästen während ihres Aufenthalts viel Wissen über Land und Leute vermittelt werden.

Nicht nur das Führen unserer Gäste auf den herrlichen Wanderwegen des Himalaya-Gebirges ist eine der Hauptaufgaben der Guides, sondern natürlich auch die Vermittlung der nepalesischen Kultur und Lebensweise.

Eine Reise nach Nepal soll unseren Gästen lang in guter Erinnerung bleiben.

Um das Deutschlevel unserer Reiseleiter und Mitarbeiter vor Ort stetig zu verbessern, schulen wir diese jährlich im Rahmen von Sprachkursen. In diesem Monat startet unser Deutschkurs, der zweimal täglich für Anfänger und Fortgeschrittene angeboten wird.

Am Goethe Zentrum in Kathmandu haben Reiseleiter, deren Deutschlevel bereits fortgeschritten ist, die Möglichkeit, dieses noch weiter zu verbessern.

Wir wünschen viel Freude beim Ansehen einiger Eindrücke der Kurse!

Dezember 2017

Langtang & Helambu Trekking

Namaste,

Wir, Pema Sherpa, Simone Serrand und unser Guide Khadga Magar waren die letzten acht Tage im Langtang Tal und im Helambu Gebiet unterwegs. Das Langtang Tal liegt südlich von Kathmandu. Es wurde 2015 während des Erdbebens stark zerstört, jedoch haben die Menschen schon vieles wieder aufgebaut, sodass man die Auswirkungen des Bebens nur an manchen Ruinen erahnen kann.

Die atemberaubende Natur, die sich von dschungelartigen Wäldern bis hin zu felsigen Weidewiesen erstreckt, lockt verschiedene Tierarten an. Man sieht viele Yaks und Pferde. Wenn man Glück hat, kann man im Dschungel rote Pandas, Affen und Papageien sehen.

Das Helambu Gebiet grenzt an den Langtang Nationalpark. Hier erstrecken sich viele Rhododendronwälder, die im Frühjahr zu blühen beginnen. Wir wanderten zu den heiligen Seen von Gosainkund, von denen aus wir einen traumhaften Panoramablick über den Himalaya hatten. Von Gosainkund kann man den Manaslu (8156 m), die Annapurna (8091 m), den Langtang Lirung (7227 m) und den Ganesh Himal (7422 m) in voller Pracht bewundern.
Einige Eindrücke unserer Trekkingtour teilen wir hier gern mit Ihnen.






Oktober 2017

Start der Festivalzeit

Die ersten Gruppen kommen von ihren Trekkingtouren zurück nach Kathmandu. Sie berichten von ihren persönlichen Erlebnissen und der wunderschönen Aussicht in den Bergen. Das Kathmandu View Hotel füllt sich nun mit Leben und aufregenden Geschichten.
Die neu angekommenen Gäste sind voller Vorfreunde auf ihre Reise, die noch weiter steigt, wenn sie von den Erlebnissen anderer Reisegäste hören.

Das Wetter ist tagsüber nun konstant gut und warm, nachts wird es etwas kühler. Zum Trekken sind es die perfekten Wetterbedingungen und tagsüber hat man fast unter Garantie eine klare Sicht auf den Himalaya.

In knapp zwei Wochen beginnt das fünftägige Tihar Festival, auch Lichterfest genannt. Für das Fest werden alle Straßen und Häuser mit Lichterketten und bunten Girlanden geschmückt.

Täglich werden Raben, Hunde, Kühe und Ochsen geehrt und mit buntem Farbpulver sowie Blumenketten geschmückt. Am letzten Tag beschenken sich Geschwister untereinander, was als Abschluss des Festes gilt.

September 2017

“Safety first – Know How second!” – Reiseleitertreffen und Erste-Hilfe-Kurs in Nepal

Unter dem oben genannten Motto fand im September 2017 unser diesjähriger Erste-Hilfe-Kurs im Krankenhaus in Kirtipur mit unseren nepalesischen Reiseleitern statt. Für die jungen Nachwuchsguides stand das Erlernen von Grundkenntnissen für den Notfall u.a. und für unsere gestandenen, erfahrenen Tourenleiter, die euch immer gut durch Nepals Berge und Täler bringen, das Auffrischen von bereits bestehendem Wissen im Mittelpunkt. Das Programm war recht intensiv, ausführlich und beinhaltete, wie bei uns in Deutschland, zahlreiche praktische Übungen. Und ihr könnt es euch sicher vorstellen, es gab auch jede Menge zu lachen!
Zwei Tage später versammelten sich die Reiseleiter, um die kommende Saison ausführlich zu besprechen und zu planen. Selbstverständlich haben wir diesen Anlass genutzt, um uns für die gute Betreuung von euch über all die Wochen und die hervorragende Arbeit der letzten Saison mit kleinen Aufmerksamkeiten zu bedanken.
Wir freuen uns auf eine erfolgreiche und vor allem sichere Reise-Saison mit euch – Safety first!



Start der Trekkingsaison

Das Ende der Monsunzeit läutet den Anfang der Trekkingsaison in Nepal ein. Der September ist ein guter Zeitpunkt für eine Reise nach Nepal, da die Mehrzahl der Touristen das Land in den Monaten Oktober und November bereist. Das macht das Reisen im September für Touristen sehr angenehm.
In der Hauptstadt Kathmandu beginnt das touristische Treiben. Die Warenhändler putzen ihre Geschäfte heraus.
Neben den Vorbereitungen für die Touristen bereiten sich die Nepalesen auf das Dashain Festival vor, welches mit einer Dauer von zehn Tagen das größte und längste Festival des Landes darstellt. Zu den Vorbereitungen gehören unter anderem das Schmücken der Häuser sowie die Errichtung von Schaukeln für Kinder an öffentlichen Plätzen. In den ersten sieben Tagen werden auf den Märkten vermehrt Tiere als Opfergaben verkauft.
Der wichtigste Tag ist der siebte Tag, genannt „Fulpati“, was sinngemäß „Tag der Blume“ bedeutet. Am „Fulpati“ werden der Familiengöttin des Königshauses „Taleju“ Blumen geopfert.
Am achten Tag, dem „Maha Astami“, beginnen um Mitternacht die Tieropferungen. Diese Nacht wird “KalRatri” genannt. Am neunten Tag findet das große Massenschlachten statt und das Blut der Opfertiere wird über Fahrzeuge gespritzt, um diese zu schützen.
Das große Familienfest „Dashami“ findet am letzten Tag des Festivals statt und läutet das Ende dieser Festtage ein. An diesem Tag kommt die gesamte Familie zusammen, um ein Ritual abzuhalten: Kinder besuchen ihre Eltern und erhalten als Zeichen der Segnung die „Tika“, einen roten Punkt auf der Stirn, welches ein hinduistisches Symbol für Kraft darstellt und das dort vermutete Energiezentrum, das „dritte Auge“, schützen soll. Mit dieser Segnung endet das Festival. Die Trekkingtouristen hingegen stehen voller Vorfreude auf ihre Himalaya-Erfahrung in den Startlöchern.




Juli und August 2017

Nepal zur Monsunzeit

Wenn die Temperaturen in Deutschland mal wieder über 30 Grad klettern und man zur Abkühlung am heimischen Badesee entspannt, dann hilft es, sich kühlende Gedanken zu machen. Zum Beispiel von in Schnee getauchten Bergspitzen des Himalayas. In Nepal selbst braucht man in dieser Zeit in vielen Regionen keinen Badesee zur Abkühlung. Oftmals reicht es, sich draußen kurz in den Monsun-Regen zu stellen. Und doch, anders als viele annehmen, regnet es bei Weitem nicht die ganze Zeit. Oft beginnen die Tage mit etwas Dunst am Morgen, dann klart der Himmel auf, bevor sich gegen Nachmittag dunkle Wolken bilden. Wie lange der Niederschlag anhält ist unterschiedlich. Es kann vorkommen, dass es tagelang regnet, oftmals beschränkt sich der Regen allerdings auf nachmittags und nachts.

Aber auch in Nepal gibt es einige Regionen, die teilweise oder ganz im Monsunschatten liegen. Hier ist es auch im Juni und Juli sehr trocken und daher eignen sie sich auch im Sommer sehr gut für Trekkingtouren. Zu diesen Regionen gehören Upper Mustang und Dolpo. Wenn doch mal ein paar Tropfen fallen sollten, gibt es in der sonst sehr kargen Hochgebirgslandschaft sogleich prachtvolle Farbtupfer durch die kurzlebige Wüstenvegetation – ein tolles Fotomotiv. Wer also die Sommerferien für einen Trekkingurlaub nutzen möchte, dem sind vor allem diese Gebiete zu empfehlen. Hinzu kommt noch, dass die Sommertermine mit Einsamkeit, Vegetationspracht, klarer Luft und angenehmen Wandertemperaturen selbst in den höheren Lagen dienen.

Auch in den anderen Regionen z.B. im Annapurna und Everest Gebiet ist Trekking möglich, allerdings sind die Straßen in dieser Zeit oft etwas abenteuerlich und eine gute Bergsicht ist nicht garantiert. Aber auch in dieser Zeit kann man Glück haben. Pokhara, Kathmandu und dessen Umland laden ebenfalls zu einem Besuch ein. Die weniger staubigen Städte, die klare & erfrischende Luft nach dem Monsun, die üppige Vegetation in den Gärten und die ausgelassene und entspannte Stimmung der Bevölkerung sind einen Besuch in den Sommerferien wert!



Upper Mustang Felder bei Tangbe Flora im Dolpo Saldang (3770 m) Umgebung von Saldang Kloster Ribo Bumpa oberhalb von Dho Tarap Lo Manthang Lopa (Bewohnerin im Mustang) Tragetiere im Mustang Phewa See in Pokhara zur Monsunzeit Pokhara zur Monsunzeit

Juni 2017

Rückblick auf eine spannende Saison

März und April – zusammen mit Oktober und November gelten diese Monate als Hauptreisezeit in Nepal. Die angenehmen Temperaturen und die klare Sicht bieten spektakuläre Ausblicke auf den Himalaya – ein wahrer Touristenmagnet. Während die Everest-Expeditionen erst im Mai so richtig starten, strömen schon ab März unzählige Trekker nach Nepal, um die atemberaubende Natur zu genießen. Der folgende Bericht gibt einen kleinen Einblick in die aktuelle Situation in der weniger frequentierten Langtang/Helambu Region.

Langtang und Helambu – viele positive Feedbacks erreichen uns
Entgegen vieler Annahmen, geht es mit dem Wiederaufbau im nepalesischen Langtang und Helambu sichtbar voran. Es gibt immer mehr begeisterte Rückmeldungen von Reisegästen, die über die positive Entwicklung der Regionen berichten und von ihren unvergesslichen Reiseerlebnissen schwärmen. Nachdem das Langtang-Tal nach dem Erdbeben 2015 für ein Jahr gesperrt war, sind nun wieder alle Wege zugänglich. Die Bewohner haben ihr Bestes gegeben, um die Pfade wieder begehbar zu machen und die Lodges neu herzurichten. Und nicht nur das – der Neubeginn bietet auch die Chance, alles noch schöner, stabiler und sicherer aufzubauen als vorher.
Unsere Gäste sind sich einig in ihrer Faszination – auch wenn oder gerade weil manch Übernachtungsort noch ein paar Überraschungen bereit hält und Wege auch mal abenteuerlich sein können. Die Schönheit der 8000er, die Abgeschiedenheit und Gastfreundschaft der Menschen sind beeindruckend und laden dazu ein, immer wieder nach Nepal zurückzukehren.



Langtang Region Ländliche Gegend im Helambu-Nationalpark See von Gosainkund Langtang Khola mit Eis und Schnee bedeckter See von Gosainkund Blick ins Tal Bergrücken zwischen Cholang Pati und Shin Gompa

Und nun noch ein kurzer Reisebericht aus der Manaslu Region vom April 2017…

Manaslu-Umrundung – oder wie ich mich jedes Mal mehr in Nepal verliebe
Noch immer bin ich begeistert von der Einsamkeit der Manasluregion: derzeit noch ein Geheimtipp, doch in einigen Jahren könnte die Ruhe verschwunden sein.
Der Trek mit seinen 10000 Höhenmetern war auf jeden Fall eine Herausforderung für mich. Die ersten Tage gingen durch subtropische Landschaften, entlang langer Flussläufe und über unzählige Brücken.
Auch die tibetisch beeinflusste Kultur kann man auf dieser Reise hautnah miterleben. Die besondere spirituelle Stimmung im Kloster von Lho hat mich am meisten begeistert.
Zwei Stunden lang sangen hier Mönche Mantras und kamen so in einen meditativen Zustand. Auch die Pung Gyen Gompa ist einen Ausflug wert.
Weitere Höhepunkte der Tour waren das Manaslu Basecamp (ca. 4800 m) und die Überquerung des 5135 Meter hohen Larkya Passes mit atemberaubenden Ausblicken. Den Duft der endlosen Rhododendronwälder habe ich
heute noch immer in der Nase.
Abschließend ging es dann noch in die wunderschöne Stadt Pokhara, welche für mich das nepalesische Garmisch darstellt. Nepal – ich liebe dich!



Manaslu Larkya-La Pass Gastfreundschaft Mönche beim Ausritt Wasserbetriebene Gebetsmühle Lho Manaslu Muli am Wegesrand Weg zum Manaslu Basecamp Manaslu Basecamp Yak Abstieg vom Larkya_La Pass Schönes Pokhara

Mai 2017

Hochbetrieb im Everest Basislager

Wer dem 5300m hohen Everest Basecamp in Nepal in diesen Tagen einen Besuch abstattet, trifft dort auf unzählige gelbe Zelte, die links neben dem Khumbu Gletscher aufgebaut sind. Der Ansturm auf den Gipfel des Mount Everest läuft auf Hochtouren. Nachdem Edmund Hillary und Tenzing Norgay im Jahr 1953 zum ersten Mal den 8848m hohen Gipfel des Everest bestiegen haben, machen es ihnen jedes Jahr unzählige Bergsteiger nach. Trotz der weitaus besseren Ausrüstung ist und bleibt der Erfolg der Reise ungewiss und jeder Einzelne von ihnen begibt sich in Lebensgefahr.
Um die eindrucksvolle Atmosphäre zu erleben und ein unglaubliches Panorama zu bewundern muss man nicht gleich den Gipfel erklimmen. Auch verschiedene Trekkingtouren im Everest Gebiet zeigen Ihnen die unglaubliche Landschaft und führen Sie bis ins Everest Base Camp. Besonders beeindruckend ist der Blick vom Gipfel des Kala Pathar (5550m), der nahe am Everest Base Camp liegt und auf den man hinaufwandern kann. Hat man den anstrengend Aufstieg erst einmal geschafft, kann man den Everest, Lhotse und Nuptse aus nächster Nähe betrachten und zu ihren Füßen den gewaltigen Khumbu Gletscher. Auch der Ausblick vom 5360m hohen Renjo La Pass ist atemberaubend. Unzählige Berggipfel erheben sich rundherum, wie der Everest, Lhotse, Nuptse, Makalu und Pumori. Abgerundet wird das Bild vom darunterliegenden Ngozumpa Gletscher und dem blauen Gokyo-See. Wer einmal dort war wird den Anblick sein ganzes Leben lang in Erinnerung behalten.



Renjo La Pass Blick auf das Everest Base Camp Everest-Expeditionen Khumbu Gletscher Zelte am Khumbu-Gletscher Trekker am Everest Blick vom Kala Pathar (5550m)

April 2017

Frohes neues Jahr 2074

Neujahr im April? Wenn die Kinder in Deutschland sich auf Ostereiersuche begeben und wir im Supermarkt von Schokohasen und bunten Eiern umringt sind, feiern die Menschen in Nepal den Beginn des neuen Jahres. So begann dort am 14. April der erste Monat des neuen Jahres, Baisakh. Das liegt daran, dass in Nepal zwei Kalender gleichzeitig offiziell genutzt werden. Zum einen ist das wie bei uns auch der weltweit anerkannte gregorianische Kalender nach dessen Zeitrechnung wir uns gerade im Jahr 2017 befinden und zum anderen ist das der sogenannte Bikram Sambat Kalender. Unser gregorianischer Kalender ist ein Sonnenkalender, d.h. er orientiert sich am Lauf der Erde um die Sonne. Der Bikram Sambat Kalender dagegen ist ein Lunisolarkalender und orientiert sich sowohl an der Sonne als auch an den Mondphasen. Auch der Bikram Sambat Kalender zählt 12 Monate pro Jahr aber die Anzahl der Tage eines Monats können jedes Jahr unterschiedlich ausfallen und schwanken zwischen 29 und 32 Tagen.
Er ist sehr stark in das Privatleben und die Kultur der Menschen integriert und wird im Königshaus, in Zeitungen, sowie im öffentlichen Dienst verwendet. Die Menschen richten sich zum Beispiel auch nach ihm, um den Tag ihrer Hochzeit festzulegen. Er ist vor allem in Nepal und Indien verbreitet, wird aber auch in Ländern wie Indonesien, Bangladesch, Sri Lanka, Thailand, Malaysia und Bhutan genutzt.
Gefeiert wird das neue Jahr meistens mit der Familie und leckerem Essen, oder auch einem Besuch im Tempel. Ein Feuerwerk gibt es nicht. Insgesamt wird dem Jahresbeginn in Nepal weniger Aufmerksamkeit gewidmet wie bei uns, unter anderem deshalb weil viele der unterschiedlichen ethnischen Volksgruppen Nepals (z.B. Sherpa, Gurung, Tamang, Newari, etc.) oftmals nochmal andere Kalender nutzen, bei denen das Neue Jahr wiederum an einem anderen Datum beginnt. In diesem Sinne noch nachträglich „Frohes Neues Jahr 2074!!“



Sonnenuntergang in Nepal Sonnenuntergang in Nepal Gebetsfahnen in Nepal

März 2017

Ein Land in Blütenpracht

Im März und April bietet Nepal ein ganz besonderes Highlight, denn der Rhododendron steht in voller Blüte. Wer in dieser Zeit im Himalaya trekken geht, kann den Kontrast zwischen den weißen, schneebedeckten Gipfeln, dem Grün im Tal und den roten, pinken und manchmal auch weißen Blüten genießen. Hier findet man die größte Artenvielfalt der Pflanze. Der Rhododendron arboreum, in Nepal bekannt als Lali Gurans, mit seinen leuchtend roten Blüten wurde 1962 zur Nationalblume Nepals ernannt. Er spielt eine wichtige Rolle in der Kultur und auch der Wirtschaft Nepals. So findet man ihn z.B. in zahlreichen Gedichten, in traditioneller Medizin und im Wappen Nepals. Diese rot blühende Art von Rhododendron findet man hauptsächlich zwischen 1000m und 2000m Höhe. Mit zunehmender Höhe wird die rote Farbe der Blüten immer schwächer. Zunächst geht sie in rosafarbene Töne über und verliert sich dann an der oberen Wachstumsgrenze von etwa 3600m in ein reines Weis. Auch die Höhe der Bäume ist sehr unterschiedlich. Es gibt Zwerg-Rhododendron, die nur den Boden bedecken, aber auch Bäume, die bis zu 15m hoch werden. Zusammen mit dem zunehmend warmen, angenehmen Klima und der klaren Sicht bietet die Rhododendron-Blüte einen tollen Grund für einen Besuch in Nepal.



Rhododendron arboreum oder auch Rhododendronblüte im Ghunsa-Khola-Tal Rhododendron arboreum Rhododendronblüte im Himalaya Trekkingweg bei Tadapani Roter Rhododendron

Februar 2017

Neue Energie für Nepal

Pünktlich zu Beginn der Trekkingsaison gibt es eine gute Nachricht zu vermelden:
Wer schon einmal in Nepal war kennt die Versorgungsprobleme des kleinen Landes. Sowohl in Kathmandu, als auch in anderen größeren Städten Nepals war systematischer Stromausfall, sogenanntes Loadshedding, an der Tagesordnung. Der Strom wurde immer wieder für einige Stunden pro Tag abgeschaltet. Die bekannten Trekkingregionen wie das Everest Gebiet oder auch die meisten Routen im Annapurna Gebiet waren davon nicht so stark betroffen, da die Menschen sich dort mit Solar- oder Wasserenergie beholfen haben. Für die Touristen stand also weitgehend Strom zur Verfügung und Akkus für die Kameras konnten regelmäßig aufgeladen werden. Nur in den abgeschiedenen Trekkingregionen Nepals ist die Stromversorgung häufiger knapp, was am Abend hin und wieder zu einem gemütlichen Zusammensitzen bei Kerzenschein führt.
Nun hat sich durch politisches Eingreifen auch die Situation für viele Privathaushalte in Kathmandu und teilweise auch in den mehr abgelegenen Gebieten verbessert. Die nepalesische Regierung setzte eine neue Führungsperson im Energiesegment ein und der Energiehandel wurde neu organisiert. Von verschiedenen Industrieunternehmen illegal beanspruchte Energiemengen wurden an Privathaushalte zurückgeführt, denen diese Energie eigentlich zustand. Deswegen steht nun auch vielen Einheimischen in Kathmandu 24 Stunden am Tag elektrische Energie zur Verfügung, ein erster Schritt zu einer besseren Infrastruktur und zu einer Lösung für einige Versorgungsprobleme Nepals.



Wäscheleine Pokhara Kathmandu Busfahrt in ein Dorf Pokhara Küche in einem abgelegenen Dorf

Januar 2017

Geheimtipp: Am Fuß des heiligen Machhapuchare (6997 m) im Annapurna Gebiet

Um im beliebten Trekkinggebiet Nepal neue Touren zu erkunden, begaben sich Sophie und Constanze von Diamir Erlebnisreisen im Dezember 2016 auf 14-tägige Erkundungstour zum weniger bekannten Mohare- und Mardi-Trek im Annapurna-Gebiet. Eine wunderbare Entscheidung mit traumhaften Bergaussichten und bestem Wanderwetter.

Bereits ab dem ersten Tag faszinierte der freie Blick auf den Schneekoloss Dhaulagiri (8.167 m). Ab dem Mohare-Aussichtsberg gesellten sich die weißen Riesen der Annapurna-Kette bis hin zum Manaslu (8.163 m) und Langtang-Gebirge hinzu. Richtung Süden erstreckte sich die sanfte Hügelwelt des Mittelgebirges, die Seen von Pokhara glänzten im Abendlicht und das Wolkenmeer lag genau unter ihnen. Üppige Rhododendronwälder, Wasserfälle sowie die urigen Bauernhöfe der Gurung und Magar mit freiem Blick auf Annapurna-Süd, Hiunchuli und Machhapuchare bildeten die malerische Kulisse der nächsten Tage. Der letzte Wanderabschnitt führte wieder hinauf zu einem spektakulären Bergkamm, der genau zu Füßen des Machhapuchare – dem heiligsten Berg von Nepal – gelegen war.

Das Fazit zur neuen Route war einstimmig positiv – absolut empfehlenswert für Nepal-Anfänger, die erste Höhenluft schnuppern wollen (höchster Punkt ca. 4.000 m) und für Nepal-Kenner die neue und noch wenig begangene Pfade in einem der beliebtesten Trekkingregionen Nepals, dem Annapurna-Gebiet, begehen wollen. Zudem ideal für Reisende mit nur zwei Urlaubswochen und ein absoluter Geheimtipp zum Saisonende mit farbenprächtiger Mandarinenreife und rot blühenden Weihnachtssternen. Überzeugen Sie sich selbst!

Die neue Route zum Mohara- und Mardi-Trek ist jetzt online buchbar:






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