Aktuelles aus dem Reiseziel Nepal

Oktober 2017

Start der Festivalzeit

Die ersten Gruppen kommen von ihren Trekkingtouren zurück nach Kathmandu. Sie berichten von ihren persönlichen Erlebnissen und der wunderschönen Aussicht in den Bergen. Das Kathmandu View Hotel füllt sich nun mit Leben und aufregenden Geschichten.
Die neu angekommenen Gäste sind voller Vorfreunde auf ihre Reise, die noch weiter steigt, wenn sie von den Erlebnissen anderer Reisegäste hören.

Das Wetter ist tagsüber nun konstant gut und warm, nachts wird es etwas kühler. Zum Trekken sind es die perfekten Wetterbedingungen und tagsüber hat man fast unter Garantie eine klare Sicht auf den Himalaya.

In knapp zwei Wochen beginnt das fünftägige Tihar Festival, auch Lichterfest genannt. Für das Fest werden alle Straßen und Häuser mit Lichterketten und bunten Girlanden geschmückt.

Täglich werden Raben, Hunde, Kühe und Ochsen geehrt und mit buntem Farbpulver sowie Blumenketten geschmückt. Am letzten Tag beschenken sich Geschwister untereinander, was als Abschluss des Festes gilt.

September 2017

“Safety first – Know How second!” – Reiseleitertreffen und Erste-Hilfe-Kurs in Nepal

Unter dem oben genannten Motto fand im September 2017 unser diesjähriger Erste-Hilfe-Kurs im Krankenhaus in Kirtipur mit unseren nepalesischen Reiseleitern statt. Für die jungen Nachwuchsguides stand das Erlernen von Grundkenntnissen für den Notfall u.a. und für unsere gestandenen, erfahrenen Tourenleiter, die euch immer gut durch Nepals Berge und Täler bringen, das Auffrischen von bereits bestehendem Wissen im Mittelpunkt. Das Programm war recht intensiv, ausführlich und beinhaltete, wie bei uns in Deutschland, zahlreiche praktische Übungen. Und ihr könnt es euch sicher vorstellen, es gab auch jede Menge zu lachen!
Zwei Tage später versammelten sich die Reiseleiter, um die kommende Saison ausführlich zu besprechen und zu planen. Selbstverständlich haben wir diesen Anlass genutzt, um uns für die gute Betreuung von euch über all die Wochen und die hervorragende Arbeit der letzten Saison mit kleinen Aufmerksamkeiten zu bedanken.
Wir freuen uns auf eine erfolgreiche und vor allem sichere Reise-Saison mit euch – Safety first!



Start der Trekkingsaison

Das Ende der Monsunzeit läutet den Anfang der Trekkingsaison in Nepal ein. Der September ist ein guter Zeitpunkt für eine Reise nach Nepal, da die Mehrzahl der Touristen das Land in den Monaten Oktober und November bereist. Das macht das Reisen im September für Touristen sehr angenehm.
In der Hauptstadt Kathmandu beginnt das touristische Treiben. Die Warenhändler putzen ihre Geschäfte heraus.
Neben den Vorbereitungen für die Touristen bereiten sich die Nepalesen auf das Dashain Festival vor, welches mit einer Dauer von zehn Tagen das größte und längste Festival des Landes darstellt. Zu den Vorbereitungen gehören unter anderem das Schmücken der Häuser sowie die Errichtung von Schaukeln für Kinder an öffentlichen Plätzen. In den ersten sieben Tagen werden auf den Märkten vermehrt Tiere als Opfergaben verkauft.
Der wichtigste Tag ist der siebte Tag, genannt „Fulpati“, was sinngemäß „Tag der Blume“ bedeutet. Am „Fulpati“ werden der Familiengöttin des Königshauses „Taleju“ Blumen geopfert.
Am achten Tag, dem „Maha Astami“, beginnen um Mitternacht die Tieropferungen. Diese Nacht wird “KalRatri” genannt. Am neunten Tag findet das große Massenschlachten statt und das Blut der Opfertiere wird über Fahrzeuge gespritzt, um diese zu schützen.
Das große Familienfest „Dashami“ findet am letzten Tag des Festivals statt und läutet das Ende dieser Festtage ein. An diesem Tag kommt die gesamte Familie zusammen, um ein Ritual abzuhalten: Kinder besuchen ihre Eltern und erhalten als Zeichen der Segnung die „Tika“, einen roten Punkt auf der Stirn, welches ein hinduistisches Symbol für Kraft darstellt und das dort vermutete Energiezentrum, das „dritte Auge“, schützen soll. Mit dieser Segnung endet das Festival. Die Trekkingtouristen hingegen stehen voller Vorfreude auf ihre Himalaya-Erfahrung in den Startlöchern.




Juli und August 2017

Nepal zur Monsunzeit

Wenn die Temperaturen in Deutschland mal wieder über 30 Grad klettern und man zur Abkühlung am heimischen Badesee entspannt, dann hilft es, sich kühlende Gedanken zu machen. Zum Beispiel von in Schnee getauchten Bergspitzen des Himalayas. In Nepal selbst braucht man in dieser Zeit in vielen Regionen keinen Badesee zur Abkühlung. Oftmals reicht es, sich draußen kurz in den Monsun-Regen zu stellen. Und doch, anders als viele annehmen, regnet es bei Weitem nicht die ganze Zeit. Oft beginnen die Tage mit etwas Dunst am Morgen, dann klart der Himmel auf, bevor sich gegen Nachmittag dunkle Wolken bilden. Wie lange der Niederschlag anhält ist unterschiedlich. Es kann vorkommen, dass es tagelang regnet, oftmals beschränkt sich der Regen allerdings auf nachmittags und nachts.

Aber auch in Nepal gibt es einige Regionen, die teilweise oder ganz im Monsunschatten liegen. Hier ist es auch im Juni und Juli sehr trocken und daher eignen sie sich auch im Sommer sehr gut für Trekkingtouren. Zu diesen Regionen gehören Upper Mustang und Dolpo. Wenn doch mal ein paar Tropfen fallen sollten, gibt es in der sonst sehr kargen Hochgebirgslandschaft sogleich prachtvolle Farbtupfer durch die kurzlebige Wüstenvegetation – ein tolles Fotomotiv. Wer also die Sommerferien für einen Trekkingurlaub nutzen möchte, dem sind vor allem diese Gebiete zu empfehlen. Hinzu kommt noch, dass die Sommertermine mit Einsamkeit, Vegetationspracht, klarer Luft und angenehmen Wandertemperaturen selbst in den höheren Lagen dienen.

Auch in den anderen Regionen z.B. im Annapurna und Everest Gebiet ist Trekking möglich, allerdings sind die Straßen in dieser Zeit oft etwas abenteuerlich und eine gute Bergsicht ist nicht garantiert. Aber auch in dieser Zeit kann man Glück haben. Pokhara, Kathmandu und dessen Umland laden ebenfalls zu einem Besuch ein. Die weniger staubigen Städte, die klare & erfrischende Luft nach dem Monsun, die üppige Vegetation in den Gärten und die ausgelassene und entspannte Stimmung der Bevölkerung sind einen Besuch in den Sommerferien wert!



Upper Mustang Felder bei Tangbe Flora im Dolpo Saldang (3770 m) Umgebung von Saldang Kloster Ribo Bumpa oberhalb von Dho Tarap Lo Manthang Lopa (Bewohnerin im Mustang) Tragetiere im Mustang Phewa See in Pokhara zur Monsunzeit Pokhara zur Monsunzeit

Juni 2017

Rückblick auf eine spannende Saison

März und April – zusammen mit Oktober und November gelten diese Monate als Hauptreisezeit in Nepal. Die angenehmen Temperaturen und die klare Sicht bieten spektakuläre Ausblicke auf den Himalaya – ein wahrer Touristenmagnet. Während die Everest-Expeditionen erst im Mai so richtig starten, strömen schon ab März unzählige Trekker nach Nepal, um die atemberaubende Natur zu genießen. Der folgende Bericht gibt einen kleinen Einblick in die aktuelle Situation in der weniger frequentierten Langtang/Helambu Region.

Langtang und Helambu – viele positive Feedbacks erreichen uns
Entgegen vieler Annahmen, geht es mit dem Wiederaufbau im nepalesischen Langtang und Helambu sichtbar voran. Es gibt immer mehr begeisterte Rückmeldungen von Reisegästen, die über die positive Entwicklung der Regionen berichten und von ihren unvergesslichen Reiseerlebnissen schwärmen. Nachdem das Langtang-Tal nach dem Erdbeben 2015 für ein Jahr gesperrt war, sind nun wieder alle Wege zugänglich. Die Bewohner haben ihr Bestes gegeben, um die Pfade wieder begehbar zu machen und die Lodges neu herzurichten. Und nicht nur das – der Neubeginn bietet auch die Chance, alles noch schöner, stabiler und sicherer aufzubauen als vorher.
Unsere Gäste sind sich einig in ihrer Faszination – auch wenn oder gerade weil manch Übernachtungsort noch ein paar Überraschungen bereit hält und Wege auch mal abenteuerlich sein können. Die Schönheit der 8000er, die Abgeschiedenheit und Gastfreundschaft der Menschen sind beeindruckend und laden dazu ein, immer wieder nach Nepal zurückzukehren.



Langtang Region Ländliche Gegend im Helambu-Nationalpark See von Gosainkund Langtang Khola mit Eis und Schnee bedeckter See von Gosainkund Blick ins Tal Bergrücken zwischen Cholang Pati und Shin Gompa

Und nun noch ein kurzer Reisebericht aus der Manaslu Region vom April 2017…

Manaslu-Umrundung – oder wie ich mich jedes Mal mehr in Nepal verliebe
Noch immer bin ich begeistert von der Einsamkeit der Manasluregion: derzeit noch ein Geheimtipp, doch in einigen Jahren könnte die Ruhe verschwunden sein.
Der Trek mit seinen 10000 Höhenmetern war auf jeden Fall eine Herausforderung für mich. Die ersten Tage gingen durch subtropische Landschaften, entlang langer Flussläufe und über unzählige Brücken.
Auch die tibetisch beeinflusste Kultur kann man auf dieser Reise hautnah miterleben. Die besondere spirituelle Stimmung im Kloster von Lho hat mich am meisten begeistert.
Zwei Stunden lang sangen hier Mönche Mantras und kamen so in einen meditativen Zustand. Auch die Pung Gyen Gompa ist einen Ausflug wert.
Weitere Höhepunkte der Tour waren das Manaslu Basecamp (ca. 4800 m) und die Überquerung des 5135 Meter hohen Larkya Passes mit atemberaubenden Ausblicken. Den Duft der endlosen Rhododendronwälder habe ich
heute noch immer in der Nase.
Abschließend ging es dann noch in die wunderschöne Stadt Pokhara, welche für mich das nepalesische Garmisch darstellt. Nepal – ich liebe dich!



Manaslu Larkya-La Pass Gastfreundschaft Mönche beim Ausritt Wasserbetriebene Gebetsmühle Lho Manaslu Muli am Wegesrand Weg zum Manaslu Basecamp Manaslu Basecamp Yak Abstieg vom Larkya_La Pass Schönes Pokhara

Mai 2017

Hochbetrieb im Everest Basislager

Wer dem 5300m hohen Everest Basecamp in Nepal in diesen Tagen einen Besuch abstattet, trifft dort auf unzählige gelbe Zelte, die links neben dem Khumbu Gletscher aufgebaut sind. Der Ansturm auf den Gipfel des Mount Everest läuft auf Hochtouren. Nachdem Edmund Hillary und Tenzing Norgay im Jahr 1953 zum ersten Mal den 8848m hohen Gipfel des Everest bestiegen haben, machen es ihnen jedes Jahr unzählige Bergsteiger nach. Trotz der weitaus besseren Ausrüstung ist und bleibt der Erfolg der Reise ungewiss und jeder Einzelne von ihnen begibt sich in Lebensgefahr.
Um die eindrucksvolle Atmosphäre zu erleben und ein unglaubliches Panorama zu bewundern muss man nicht gleich den Gipfel erklimmen. Auch verschiedene Trekkingtouren im Everest Gebiet zeigen Ihnen die unglaubliche Landschaft und führen Sie bis ins Everest Base Camp. Besonders beeindruckend ist der Blick vom Gipfel des Kala Pathar (5550m), der nahe am Everest Base Camp liegt und auf den man hinaufwandern kann. Hat man den anstrengend Aufstieg erst einmal geschafft, kann man den Everest, Lhotse und Nuptse aus nächster Nähe betrachten und zu ihren Füßen den gewaltigen Khumbu Gletscher. Auch der Ausblick vom 5360m hohen Renjo La Pass ist atemberaubend. Unzählige Berggipfel erheben sich rundherum, wie der Everest, Lhotse, Nuptse, Makalu und Pumori. Abgerundet wird das Bild vom darunterliegenden Ngozumpa Gletscher und dem blauen Gokyo-See. Wer einmal dort war wird den Anblick sein ganzes Leben lang in Erinnerung behalten.



Renjo La Pass Blick auf das Everest Base Camp Everest-Expeditionen Khumbu Gletscher Zelte am Khumbu-Gletscher Trekker am Everest Blick vom Kala Pathar (5550m)

April 2017

Frohes neues Jahr 2074

Neujahr im April? Wenn die Kinder in Deutschland sich auf Ostereiersuche begeben und wir im Supermarkt von Schokohasen und bunten Eiern umringt sind, feiern die Menschen in Nepal den Beginn des neuen Jahres. So begann dort am 14. April der erste Monat des neuen Jahres, Baisakh. Das liegt daran, dass in Nepal zwei Kalender gleichzeitig offiziell genutzt werden. Zum einen ist das wie bei uns auch der weltweit anerkannte gregorianische Kalender nach dessen Zeitrechnung wir uns gerade im Jahr 2017 befinden und zum anderen ist das der sogenannte Bikram Sambat Kalender. Unser gregorianischer Kalender ist ein Sonnenkalender, d.h. er orientiert sich am Lauf der Erde um die Sonne. Der Bikram Sambat Kalender dagegen ist ein Lunisolarkalender und orientiert sich sowohl an der Sonne als auch an den Mondphasen. Auch der Bikram Sambat Kalender zählt 12 Monate pro Jahr aber die Anzahl der Tage eines Monats können jedes Jahr unterschiedlich ausfallen und schwanken zwischen 29 und 32 Tagen.
Er ist sehr stark in das Privatleben und die Kultur der Menschen integriert und wird im Königshaus, in Zeitungen, sowie im öffentlichen Dienst verwendet. Die Menschen richten sich zum Beispiel auch nach ihm, um den Tag ihrer Hochzeit festzulegen. Er ist vor allem in Nepal und Indien verbreitet, wird aber auch in Ländern wie Indonesien, Bangladesch, Sri Lanka, Thailand, Malaysia und Bhutan genutzt.
Gefeiert wird das neue Jahr meistens mit der Familie und leckerem Essen, oder auch einem Besuch im Tempel. Ein Feuerwerk gibt es nicht. Insgesamt wird dem Jahresbeginn in Nepal weniger Aufmerksamkeit gewidmet wie bei uns, unter anderem deshalb weil viele der unterschiedlichen ethnischen Volksgruppen Nepals (z.B. Sherpa, Gurung, Tamang, Newari, etc.) oftmals nochmal andere Kalender nutzen, bei denen das Neue Jahr wiederum an einem anderen Datum beginnt. In diesem Sinne noch nachträglich „Frohes Neues Jahr 2074!!“



Sonnenuntergang in Nepal Sonnenuntergang in Nepal Gebetsfahnen in Nepal

März 2017

Ein Land in Blütenpracht

Im März und April bietet Nepal ein ganz besonderes Highlight, denn der Rhododendron steht in voller Blüte. Wer in dieser Zeit im Himalaya trekken geht, kann den Kontrast zwischen den weißen, schneebedeckten Gipfeln, dem Grün im Tal und den roten, pinken und manchmal auch weißen Blüten genießen. Hier findet man die größte Artenvielfalt der Pflanze. Der Rhododendron arboreum, in Nepal bekannt als Lali Gurans, mit seinen leuchtend roten Blüten wurde 1962 zur Nationalblume Nepals ernannt. Er spielt eine wichtige Rolle in der Kultur und auch der Wirtschaft Nepals. So findet man ihn z.B. in zahlreichen Gedichten, in traditioneller Medizin und im Wappen Nepals. Diese rot blühende Art von Rhododendron findet man hauptsächlich zwischen 1000m und 2000m Höhe. Mit zunehmender Höhe wird die rote Farbe der Blüten immer schwächer. Zunächst geht sie in rosafarbene Töne über und verliert sich dann an der oberen Wachstumsgrenze von etwa 3600m in ein reines Weis. Auch die Höhe der Bäume ist sehr unterschiedlich. Es gibt Zwerg-Rhododendron, die nur den Boden bedecken, aber auch Bäume, die bis zu 15m hoch werden. Zusammen mit dem zunehmend warmen, angenehmen Klima und der klaren Sicht bietet die Rhododendron-Blüte einen tollen Grund für einen Besuch in Nepal.



Rhododendron arboreum oder auch Rhododendronblüte im Ghunsa-Khola-Tal Rhododendron arboreum Rhododendronblüte im Himalaya Trekkingweg bei Tadapani Roter Rhododendron

Februar 2017

Neue Energie für Nepal

Pünktlich zu Beginn der Trekkingsaison gibt es eine gute Nachricht zu vermelden:
Wer schon einmal in Nepal war kennt die Versorgungsprobleme des kleinen Landes. Sowohl in Kathmandu, als auch in anderen größeren Städten Nepals war systematischer Stromausfall, sogenanntes Loadshedding, an der Tagesordnung. Der Strom wurde immer wieder für einige Stunden pro Tag abgeschaltet. Die bekannten Trekkingregionen wie das Everest Gebiet oder auch die meisten Routen im Annapurna Gebiet waren davon nicht so stark betroffen, da die Menschen sich dort mit Solar- oder Wasserenergie beholfen haben. Für die Touristen stand also weitgehend Strom zur Verfügung und Akkus für die Kameras konnten regelmäßig aufgeladen werden. Nur in den abgeschiedenen Trekkingregionen Nepals ist die Stromversorgung häufiger knapp, was am Abend hin und wieder zu einem gemütlichen Zusammensitzen bei Kerzenschein führt.
Nun hat sich durch politisches Eingreifen auch die Situation für viele Privathaushalte in Kathmandu und teilweise auch in den mehr abgelegenen Gebieten verbessert. Die nepalesische Regierung setzte eine neue Führungsperson im Energiesegment ein und der Energiehandel wurde neu organisiert. Von verschiedenen Industrieunternehmen illegal beanspruchte Energiemengen wurden an Privathaushalte zurückgeführt, denen diese Energie eigentlich zustand. Deswegen steht nun auch vielen Einheimischen in Kathmandu 24 Stunden am Tag elektrische Energie zur Verfügung, ein erster Schritt zu einer besseren Infrastruktur und zu einer Lösung für einige Versorgungsprobleme Nepals.



Wäscheleine Pokhara Kathmandu Busfahrt in ein Dorf Pokhara Küche in einem abgelegenen Dorf

Januar 2017

Geheimtipp: Am Fuß des heiligen Machhapuchare (6997 m) im Annapurna Gebiet

Um im beliebten Trekkinggebiet Nepal neue Touren zu erkunden, begaben sich Sophie und Constanze von Diamir Erlebnisreisen im Dezember 2016 auf 14-tägige Erkundungstour zum weniger bekannten Mohare- und Mardi-Trek im Annapurna-Gebiet. Eine wunderbare Entscheidung mit traumhaften Bergaussichten und bestem Wanderwetter.

Bereits ab dem ersten Tag faszinierte der freie Blick auf den Schneekoloss Dhaulagiri (8.167 m). Ab dem Mohare-Aussichtsberg gesellten sich die weißen Riesen der Annapurna-Kette bis hin zum Manaslu (8.163 m) und Langtang-Gebirge hinzu. Richtung Süden erstreckte sich die sanfte Hügelwelt des Mittelgebirges, die Seen von Pokhara glänzten im Abendlicht und das Wolkenmeer lag genau unter ihnen. Üppige Rhododendronwälder, Wasserfälle sowie die urigen Bauernhöfe der Gurung und Magar mit freiem Blick auf Annapurna-Süd, Hiunchuli und Machhapuchare bildeten die malerische Kulisse der nächsten Tage. Der letzte Wanderabschnitt führte wieder hinauf zu einem spektakulären Bergkamm, der genau zu Füßen des Machhapuchare – dem heiligsten Berg von Nepal – gelegen war.

Das Fazit zur neuen Route war einstimmig positiv – absolut empfehlenswert für Nepal-Anfänger, die erste Höhenluft schnuppern wollen (höchster Punkt ca. 4.000 m) und für Nepal-Kenner die neue und noch wenig begangene Pfade in einem der beliebtesten Trekkingregionen Nepals, dem Annapurna-Gebiet, begehen wollen. Zudem ideal für Reisende mit nur zwei Urlaubswochen und ein absoluter Geheimtipp zum Saisonende mit farbenprächtiger Mandarinenreife und rot blühenden Weihnachtssternen. Überzeugen Sie sich selbst!

Die neue Route zum Mohara- und Mardi-Trek ist jetzt online buchbar als NEPMAR bei Diamir Erlebnisreisen oder sprecht Sophie Streck (s.streck@diamir.de), die sich um den Verkauf kümmert, direkt an!



Nepal Weg nach Banskharka Nepal - Nangi nach Mohare Danda Nepal - Banskharka Nepal - Ghandruk Nepal - Abstieg nach Sidhing Nepal - Abstieg nach Sidhing Nepal - Ghandruk Nepal - Landruk

Dezember 2016

Wintertrekking in Nepal - mitten im Dezember

Überall steht geschrieben: Die Trekkingsaison in Nepal ist Ende November vorbei. Dabei ist der Dezember seit Jahren der ideale Zeitraum in den Himalaya zu reisen.

Doch was bedeutet eigentlich Wintertrekking in Nepal? Tiefschnee? Eisige Kälte? Schlechte Sicht? Sophie und Constanze von Diamir Erlebnisreisen haben es getestet. Und so stand die Erkundung von selten begangenen Pfaden im Annapurna-Gebiet an – mitten im Winter. Doch von wegen eisige Kälte, im Mittelgebirge sehnten sich die beiden Frauen bei den Aufstiegen sogar nach einem kühlen Lüftchen und selbst in Höhenlagen über 3.500 Metern konnte man die Wärme der Höhensonne und die trockene klare Luft genießen. Und die Aussicht war stets glasklar und unvergesslich. Und am Abend sorgen gut angeheizte Öfen und heiße Speisen für glühende Gesichter und Zufriedenheit.

Schon seit Jahren schwärmt Sophie von ihren Dezember-Touren nach Nepal und dem wunderbarem Wanderwetter sowie dem fehlenden Trekkertrubel: 2012 auf der Annapurna-Runde, 2013 von Jiri nach Lukla und 2014 auf dem Kalinchok – und dem Chepang-Hill-Trek.

Wer Interesse an einem Wintertermin 2017/2018 hat, kann sich hier informieren:

Durchs Solu Khumbu dem Everst entgegen (NEPJEV)
(21 Tage Trekkingreise) So, 17.12.17 – Sa, 06.01.2018 (Weihnachten auf Pikey Peak & Silvester in Tengboche)

Große Annapurna-Runde (NEPANN)
(22 Tage Trekkingrundreise) Di, 05.12. – Di, 26.12 (Weihnachtsfest bei Pema im beliebten Kathmandu View Hotel)

Zudem ist bereits eine ganz neue 2-Wochen-Winter-Tour in der Annapurna-Region in Planung.



Nepal - Bandipur Nepal - Landruk Nepal - High-Camp Nepal - Middle-Camp zum High-Camp Nepal - Landruk Nepal Weg nach Banskharka Nepal - Ghorepani nach Tarapani Nepal Ghandruk Nepal - Mohare Danda Nepal - Weg nach Banskharka Nepal - Ghandruk Nepal - Nangi nach Mohare Danda

November 2016

Einweihung Boudhanath

Es ist eine der größten Stupas der Welt, eine der heiligsten Stätten für Buddhisten in Nepal und Anziehungspunkt für Touristen aus der ganzen Welt: Boudhanath. Mit einer Höhe von über 35 Metern besteht die Stupa aus der typischen weißen Kuppel mit aufgesetzter goldener Spitze. Zur Spitze führen über den Buddhaaugen 13 Stufen hin zur Lotusblume. Über 50 Gompas (Klöster) umgeben die Stupa. 1997 wurde Boudha zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt. Heute kommen vor allem Gläubige aus dem Himalaya und Tibet nach Boudhanath, um ihre Gebetsrituale zu vollziehen. Bis zu 108-mal umkreisen sie die Stupa während ihrer Puja und drehen beständig an den Gebetsmühlen. Außerdem werden jeden Monat Neu- und Vollmond ausgiebig zelebriert. Eines der größten Feste im Jahr stellt das tibetische Neujahr, Losar, welches meist Anfang Februar gefeiert wird, dar.

Doch letztes Jahr wurde die Stupa während der Erdbeben im Frühjahr beschädigt. Risse im Fundament führten dazu, dass die Spitze sich zur Seite neigte. Schnell wurde sie abgenommen, um weitere Schäden zu vermeiden. Mit Hilfe vieler Freiwilligen und unzähligen Privatinvestoren konnten im November 2015 die Reparaturarbeiten aufgenommen werden. Die Spitze wurde zunächst neben der Stupa gelagert und die Arbeiten am Fundament konnten beginnen. Schließlich wurde auch die Spitze zur Restauration in eine Werkstatt gebracht. Monatelang wurde zurückgebaut, das Fundament verstärkt und die Kuppel wieder aufgebaut. Schließlich hat die Spitze wieder auf der Kuppel ihren Platz gefunden. Die Buddhaaugen mit Nase wurden im Oktober angemalt. In den letzten Wochen haben die Nepali fleißig die Kuppel weiß gestrichen und nun ist der Wiederaufbau vollbracht. Ab dem 18. November findet die große Einweihungsfeier statt, zu der wahrscheinliche hunderte buddhistische Nepali zur Stupa strömen und sich an der neugewonnenen Schönheit von Boudhanath erfreuen.




Oktober 2016

Hauptsaison und Festivalzeit

Anfang Oktober füllen sich die Straßen von Kathmandu schlagartig. Denn zur idealen Reisezeit kommen Trekkingbegeisterte aus allen Ländern der Welt, um die Herbstsaison in Nepal in vollen Zügen zu genießen. Hotels sind gut gebucht, Restaurants eigentlich nie leer und die Händler auf den Straßen freuen sich über jeden Besucher. Am Anfang dieser Saison hat das Wetter nicht so ganz mitgespielt, denn der Monsun ging ein bisschen länger als erwartet, aber dann stellten sich Sonnenschein und eine klare Sicht ein. Trekkinggruppen sind in die verschiedenen Bergregionen gestartet und haben ihre Touren begonnen. Von Lodge zu Lodge, über Pässe und Berghänge, bis hoch auf Aussichtsberge oder Gipfel wird gelaufen. Zum Schluss kehren alle glücklich aber geschafft nach Kathmandu zurück und berichten von ihren Erlebnissen.

Doch im Oktober ist nicht nur Hauptsaison, sondern Oktober ist auch Festivalmonat. Mit Dashain und Tihar werden zwei der wichtigsten hinduistischen Festivals in diesem Monat gefeiert. Das größte Hindu-Festival im Jahr ist Dashain. Es zieht sich über 15 Tage. Bei unterschiedlichen Gebetsritualen werden die verschiedenen Götter verehrt und Gegenstände aus dem Alltag gesegnet. Familien genießen bei leckeren Mahlzeiten die gemeinsame Zeit miteinander. Den Höhepunkt bildet der letzte Tag mit Tika-Weihungen, bei denen Hindus sich gegenseitig mit dem typischen roten Punkt auf der Stirn segnen. Tihar, auch als Lichterfest bezeichnet, folgt nur ca. zwei Wochen später. Butterlampen, Lampions und Lichterketten erleuchten die Straßen. An fünf Tagen werden nacheinander Raben, Hunde, Kühe und Ochsen geehrt und mit Malla (Blumenketten) geschmückt. Abschließend beschenken und weihen sich Geschwister am fünften Tag gegenseitig. Ist der Oktober vorbei, enden die Festivals und der Alltag kehrt wieder ein.




September 2016

Der ideale Monat um nach Nepal zu reisen und...

…durch das ehemalige Königreich Mustang zu streifen, in Nepals wilden Westen zum türkisblauen Phoksundo-See zu trekken oder auf Pilgerpfaden zum heiligen Berg Kailash zu wandern.

Der September ist für viele Nepalreisende der geeignete Monat um eine Trekkingtour abseits der Touristenströme zu unternehmen. Vor allem das Tibetische Hochplateau mit der Mustang-Region, dem Kailash und die von 6000m hohen Bergketten eingerahmte Dolpo-Region sind besonders geeignete Ziele in dieser Zeit. Sie liegen im Regenschatten und sind deshalb kaum vom Monsun betroffen. Zudem ist es im Spätsommer noch angenehm warm beim Trekking.

Doch auch in den tieferen Lagen bringt das Ende der Regenzeit zahlreiche Vorteile. Herrlich grüne Felder und Berghänge sowie eine üppige Vegetationsvielfalt und klare Luft erwarten die Wanderer. Zudem ist der Andrang in den Berghütten überschaubar und auch die internationalen Flugverbindungen sind oft günstiger.

Beste Voraussetzungen also, um bei herrlichem Wetter und angenehmen Temperaturen die Bergregionen von Nepal zu erkunden und die Idylle abseits der Hauptsaison zu genießen.




August 2016

Neue Reiseliteratur zur Langtang-, Gosainkund-, Helambu- und Tamang-Region

Endlich ist sie da – die brandaktuelle Neuauflage des Trekkingführers! Eigentlich sollte das Buch bereits im Juni 2015 erscheinen. Doch kurz vor Druck passierte das Unfassbare… im April und Mai 2015 suchten mehrere schwere Erdbeben Nepal heim und verwüsteten große Teile des Landes und die in diesem Buch beschriebenen Trekkingregionen. Nach den Beben folgten politische Katastrophen und Wiederaufbauschwierigkeiten.

So reiste ich diesen März erneut nach Nepal, um das Buch ein zweites Mal zu überarbeiten. Das Ergebnis war schnell eindeutig – die beschriebenen Regionen sind nach wie vor mehr als ein Besuch wert & die Reiseliteratur die perfekte Ergänzung zu zukünftigen Trekkingvorhaben!

Das beschriebene Trekkinggebiet befindet sich unmittelbar nordöstlich von Kathmandu und ist daher viel schneller und einfacher zu erreichen als andere Wandergebiete. Trotzdem zieht es, zu Unrecht (und zum Glück!), weit weniger Bergbegeisterte an als die bekannteren Regionen am Everest oder an der Annapurna.

Wanderstrecken im Schatten von Baumriesen wechseln sich ab mit atemberaubenden Ausblicken auf die Schneegipfel und Hochtäler gleich an der tibetischen Grenze, wo ein Siebentausender, der Langtang Lirung, die Szenerie beherrscht. Im oberen Langtang-Tal, bei schon recht dünner Luft, werden Sie seine Gletscher erreichen. Attraktiv sind mehrere Ausflug-Optionen in die angrenzende Hochgebirgslandschaft wie die Besteigung des Aussichtsberg Tsergo Ri (4.984 m).

Besucher durchwandern entsprechend der stark differenzierten Höhenlagen eine ganze Bandbreite unterschiedlicher Vegetationsformen vom fast tropisch anmutenden Bergwald in den tieferen Lagen bis zum kargen oberen Langtang-Tal im Inneren Himalaya. So führt die Überschreitung des Laurebina-La-Pass (4.600 m) vom Seenplateau und alpinen Almwiesen ins vegetationsreiche Helambu mit dichten Rhododendrenwäldern, die im Frühjahr in bunten Farben erblühen.

In der Tamang-Region gehören die Aussichtsberge Nagthali Ghyang (3.255 m) und Taruche (3.700 m) mit spektakulärem Rundumblick zu den Höhepunkten. Den besonderen Reiz Gosainkunds machen die heiligen Seen aus, die sich weiter oben auf einer Höhe von über 4.000 m in einem zerklüfteten Höhenzug befinden. Auch hier wartet auf die Gipfelaspiranten eine Herausforderung – die Besteigung des Surya Peaks (5.070 m). Das Helambu-Gebiet bietet neben fantastischen Ausblicken auf die Eisgiganten in Richtung Tibet die besonders lebendige Sherpakultur.

Die Nähe zu Tibet macht sich auch kulturell bemerkbar, gehören doch die Bewohner der Region dem Lamaismus, der tibetischen Form des Buddhismus, an. Spannend sind die Begegnungen mit den Menschen und Berührungspunkte gibt es reichlich, da sich überall am Wegesrand schlichte Übernachtungs- und Versorgungsmöglichkeiten anbieten.

Der Wanderführer umfasst zahlreiche Routenvorschläge, so dass Sie individuell über Länge und Schwierigkeitsgrad entscheiden können. Das Buch ist bereits im Handel erhältlich oder wird von uns als Reiseliteratur zu den passenden Touren mitgeschickt.

Eure Sophie Streck
Autorin der Neuauflage
Link zum Buch: zu unserem Parnter




Juli 2016

Nepal im Juli 2016 - ein Hoch auf...

…die Träger von Nepal – die wahren Helden des Himalaya

Eine lange und spannende Geschichte bringt die jahrhundertealte Träger-Tradition mit sich. Selbst 1956 (noch vor dem Bau der ersten Straße) mussten Männern zerlegte Fahrzeuge über die Berge tragen, damit der König motorisiert endlich ein paar Runden um seinen Palast drehen konnte. Die nepalesische Hauptstadt war damals lediglich zu Fuß oder mit dem Flugzeug erreichbar. Und auch heute noch besitzt Nepal ein nur wenig ausgebautes Straßennetz. Die eigenen Füße bleiben somit das wichtigste Fortbewegungsmittel und der Transport von Waren erfolgt in den Bergen noch überwiegend durch Träger, die selbst sperrigste Lasten galant über wackelige Hängebrücken balancieren oder auf schmalen Gebirgspfaden hohe Pässe überwinden.

Alltäglich schaffen Sie unvorstellbares und bringen uns immer wieder zum Staunen! Voll gepackt schleppen Sie alle möglichen Dinge – Büffelfleisch, Öfen, Verletzte, Bierkanister oder sogar ganze Tische. Nichts scheint unmöglich, nichts zu sperrig, nichts zu schwer?! Ein oft unfassbares Bild, dass wohl jeden Fremden in Ehrfurcht versetzt.

Doch Für den Hobbywanderer kann dieser Anblick auch mal demotivierende oder gar beschämende Gefühle auslösen. Insbesondere wenn man unter seinem kleinen Tagesrucksack mehr als diese kräftigen Übermenschen schwitzt oder Abends gemütlich das zuvor mühsam hochgeschleppte Kaltgetränk der Helfer genießt. Die dunklen Gedanken sind jedoch schnell wieder vergessen, wenn man die Lebensfreude der Träger beobachtet. Stets werden die Wanderer mit einem freundlichen Lächeln oder einem kleinen Scherz begrüßt. Und nicht selten kann man die Burschen Abends beim Volleyball oder Tanzen beobachten. Das Thema „Müdigkeit“ ist ihnen scheinbar unbekannt…

So sorgen die fleißigen Träger nicht nur für die lebensnotwendige Versorgung in den Bergen, sondern insbesondere in der Tourismussaison dient das Trägergeschäft den Einheimischen als willkommene Einkommensmöglichkeit!




Juni 2016

Nepal im Juni 2016 - Mit den „Zwergen“ zu den Bergen

Zwei berauschende Nepalwochen mit Kindern und Freunden

Wir haben uns im April 2016 mit unseren Kids (2 und 5 Jahre) und unseren Freunden auf nach Nepal gemacht. Wir wollten einfach mal überprüfen, inwieweit man auch mit den Zwergen in Nepal eine tolle Zeit verbringen kann. Fazit: Man kann – und wie! So gut, dass die Zeit viel zu schnell verging.

Wir erlebten zwei wundervolle Wochen voller berauschender Eindrücke aus nepalesischer Kultur und der phantastischen Landschaft des Himalaya. Zwei Wochen voll von neugierigen und staunenden Kinderaugen, liebevollen Menschen, leckerem Essen, spannenden Wanderungen, abenteuerlichen Jeep-Fahrten, lustigen Bootstouren, zahlreichen Festen, aufregenden Tiersafaris, Seilbahnfahrten, Rikscha-Touren und, und, und…

Lust auf mehr? Könnt ihr haben!
Weitere Informationen findet Ihr hier.



Höhepunkte unserer Nepal Familienreise

  • Mit Kindern erprobte Reise für „Zwerge“ ab 6 Jahren
  • 5 Tage kindgerechtes Trekking in der Annapurna-Region
  • Elefanten, Nashörner, Krokodile und Wohlfühlen im Chitwan NP
  • Poon-Hill-Aussichtsberg (3191 m) mit Himalaya-Panorama
  • Spannendes Familienrafting auf dem Trisuli-Fluss
  • Rikscha-Fahrt durch Thamel (Kathmandu)
  • Pokhara mit Phewa-See vor grandioser Bergkulisse



Mai 2016

Nepal im Mai 2016 - Hochsaison am Mount Everest

Namaste,

der Mount Everest (8848 m), der höchste Berg der Erde, wird bei den Nepalesen Sagarmatha genannt – „Stirn des Himmels“ und wer dort oben steht, muss sich dem Himmel nahe fühlen. So wie vor 63 Jahren, am 29.05.1953, Edmund Hillary und Tenzing Norgay, welche die erste erfolgreiche Gipfelbesteigung schafften. Davor und auch danach hatten sich schon viele die „Zähne am Berg ausgebissen“. Waren die 60er und 70er Jahre noch relativ ruhig, setzte schon bald ein großer Ansturm auf die Gipfel ein. 1978 bezwangen Reinhold Messner und Peter Habeler den Everest ohne Zuhilfenahme von Sauerstoff. In den 80er Jahren begann dann das kommerzielle Bergsteigen und damit der „Wettlauf in der Todeszone“. Heute ist fast jeder der Achttausender für fast jeden „käuflich“. Vielen Bergsteigern eröffnen sich so überhaupt erst die Möglichkeiten den Wunschberg zu erklimmen, wozu sie aber allein garnicht in der Lage wären. Und trotz aller Organisation und Erfahrungswerte bleibt der Berg ein nicht kalkulierbares Risiko und es ist immer ungewiss, ob man von diesem Reiseabenteuer wieder heimkehrt.

Für alle die das Risiko überschaubar halten wollen und trotzdem dem höchsten Gipfel der Erde nahe sein möchten, bieten sich verschiede Alternativen an:

Trekking zum Mount-Everest-Basislager
Auf dieser Lodgetrekkingtour haben Sie den 8848 m hohen Gipfel zum Greifen nah! Schon beim Anflug auf den spektakulären Gebirgsflugplatz Lukla kommen die eisgepanzerten Bergriesen des Himalaya ins Blickfeld und ab diesem Moment geht es täglich näher heran. Auf dieser wohl bekanntesten aller Trekkingtouren wandern Sie anfangs durch grüne Wälder sowie vielfältige Sherpa-Dörfer und später, vorbei am weltberühmten Kloster Tengboche, das malerische Khumbu-Tal hinauf. Als Höhepunkt besteigen Sie den 5550 m hohen Kala Pattar unweit des Mount-Everest-Basislagers. Von hier haben Sie bei gutem Wetter einen unbeschreiblichen Blick auf den „Berg der Berge“ und viele weitere schneebedeckte Gipfel! Weitere Informationen finden Sie hier:
Trekking zum Mount-Everest-Basislager

Vom Gokyo Ri zum Kala Pattar
Diese Trekkingroute ist die abwechslungsreiche Alternative zum klassischen Weg ins Everest-Basislager. Abseits der Hauptroute wandern Sie zunächst zu den malerisch türkisblauen Gokyo-Seen und besteigen den unschwierigen Gokyo Ri (5360 m). Über den einsamen Cho-La-Pass gelangen Sie zur bekannten Anmarschroute der Everest-Expeditionen und zum nächsten Höhepunkt, dem Kala Pattar (5550 m). Ein Besuch im Everest-Basislager rundet diese interessante Lodgetour ab, bevor es vorbei am eindrucksvollen Gipfel der Ama Dablam und am weltberühmten Sherpa-Kloster Tengboche wieder talwärts geht. Mit dem spektakulären Himalayaflug von Lukla kehren Sie nach Kathmandu zurück und tauchen zum Abschluss in die kulturelle Vielfalt dieser faszinierenden Stadt ein. Weitere Informationen finden Sie hier:
Vom Gokyo Ri zum Kala Pattar

3-Pässe-Trekkingrunde im Everest-Gebiet
Diese spektakuläre Trekkingtour hat sowohl für erfahrene Nepalreisende, die vielleicht sogar schon im Everest-Gebiet unterwegs waren, als auch für absolute Nepal-Neulinge eine Menge zu bieten! Die Kombination der drei spektakulären Himalaya-Pässe Renjo La (5360 m), Cho La (5368 m) und Kongma La (5535 m) führt Sie nicht nur abseits der normalen Hauptwanderrouten durch die herrliche Bergwelt des Sagarmatha-Nationalparks, sondern bietet von den Passhöhen auch immer wieder grandiose 360°-Ausblicke auf die berühmten 8000er und zahlreichen anderen Bergriesen des Khumbu Himal. Weiter Informationen finden Sie hier:
3-Pässe-Trekkingrunde im Everest-Gebiet




April 2016

Nepal im April 2016 - Monat der Rhododendronblüte

Namaste,

der Monat April ist eigentlich einer der schönsten Monate im Jahr, denn hier kann besonders intensiv die Farbenpracht der Rhododendronblüte beobachtet werden. Nach dem Winter im Dezember und Januar, in dem es besonders in größeren Höhenlagen auch zu Schneefall kommen kann, hält der Frühling oft schnell Einzug. Schon Mitte März sind meist die ersten Blüten zu entdecken und spätestens im April sind sie nicht mehr zu übersehen. Vor allem im Annapurna- und Manaslu-Gebiet sind die Sträucher und Bäume überall vorzufinden, doch auch in den anderen Regionen lässt sich die Blüte wunderbar beobachten.

Allerdings jährt sich dieses Jahr auch zum ersten Mal der Tag des ersten schweren Erdbebens. Am 25. April 2015 bebte die Erde in Nepal. Die Kontinentalplatten verschoben sich, bewegt durch unvorstellbar große Kräfte. Einmal mehr wurde uns klar, dass wir nur einen kleinen Platz auf der Oberfläche unseres Planeten einnehmen. Das Leben der Menschen im Himalaya begann vielerorts bei null.

Ein Jahr danach sind die Auswirkungen der Naturgewalten noch immer zu erkennen. Wie schon im letzten Monat berichtet, geben die Nepalesen jedoch nicht auf und der Wiederaufbau geht auch Dank weltweiter Unterstützung und unendlich vieler privater Initiativen weiter voran. Der Zauber Nepals, der unglaubliche Lebensmut der Menschen im Himalaya und die damit verbundene Ausstrahlung wird auch weiterhin alle Menschen, die jemals einen Fuß in dieses faszinierende Land setzen, beeindrucken und nicht mehr loslassen.

Wir gedenken erneut aller Opfer des Erdbebens ein Jahr nach der Katastrophe und wünschen allen Betroffenen weiterhin viel Kraft und Durchhaltevermögen!




März 2016

Langtang-Trekking... endlich wieder möglich bzw. jetzt erst recht!

Namaste,

im Herbst dieses Jahr können wir nach den Erdbeben im Frühjahr 2015 endlich wieder unsere Trekkingrundreise im Langtang und Helambu anbieten. Unsere DIAMIR-Kollegin und langjährige Nepalkennerin Sophie Streck ist dafür Anfang März auf Erkundungstour in die Gebiete gestartet, um sich ein genaues Bild von der Situation vor Ort zu machen. Die Pfade sollen erforscht, Lodges ausfindig gemacht und dementsprechend der Tourenverlauf angepasst werden.

Nach knapp dreiwöchiger Tour ist sie mit vielen Informationen und Updates nach Kathmandu zurückgekommen und berichtet von den Auswirkungen der Naturgewalten. Der Aufbau geht voran und teilweise wurden Behelfs-Lodges als Übergangslösung gebaut. Neue Lodges sind geplant, sowie Brücken im Bau und neue sichere Alternativrouten geschaffen. Die Langtang-Tour ist nun besonders reizvoll durch den Verlauf über einen Höhenweg mit Weitblicken bis nach Tibet. Nachfolgend Sophies Bericht aus Nepal:

2011, 2014 & 2016… zum dritten Mal nach Langtang und wieder überkam sie mich – die ungebrochene Faszination für diese außergewöhnliche Bergwelt!

Inmitten wilder Gebirgslandschaft führt das tief eingeschnittene Tal bis zum Bergjuwel Khangjin Gompa (3830 m). Dieses Gebirgsdorf ist majestätisch umringt von schneeweißen Langtangriesen und Gletscherzungen, die sich bis ins Tal schlängeln. Ausblicke der Extraklasse und sportliche Herausforderung bieten die Besteigung von Tsergo Ri (4984 m) und Surya Peak (5145 m) sowie malerische Höhenpfade. Zur Naturvielfalt gehören gespenstische Mooswälder, heilige Seen, bunte Vegetationsvielfalt und eine gewaltige Hochgebirgslandschaft.

Doch es wäre falsch, würde ich meine Eindrücke lediglich von meiner Naturbegeisterung leiten lassen! Niemals zuvor wurde ich mit so viel natürlicher Schönheit und gleichzeitig fast unfassbarer brutaler Naturgewalt konfrontiert…

Selbst jetzt – ein Jahr nach der Katastrophe – sind die tiefen Spuren der Erdbeben von 2015 schockierend! Eine riesige Gerölllawine begrub die größte Gemeinde, das Langtang Dorf, komplett unter sich. Die damit einhergehende Druckwelle zerschmetterte kilometerweit umliegende Siedlungen und entwurzelte zigtausende Bäume. Zahlreiche Erdrutsche rissen tiefe Wunden in die Hänge und verschütteten Wanderpfade. Jeder Bewohner beklagt verstorbene Verwandte und Freunde. Viele nächtigen nach wie vor in Notunterkünften oder sind in die Hauptstadt geflohen.

Erst langsam erwacht die Bevölkerung aus der Schockstarre. Der anstehende Wiederaufbau ist nicht einfach. Die Haupteinnahmequelle der Region, der Tourismus, ist zusammengebrochen. Dazu kommt, dass eine politische Blockade durch Indien den Materialtransport behinderte und die Preise ins unermessliche stiegen. Versprochene Regierungsgelder fallen Korruption und Bürokratie zum Opfer.

Eine schier aussichtslose Lage!
Doch ans Aufgeben ist nicht zu denken und es geht tatsächlich wieder bergauf…

Neue und sichere Alternativrouten wurden erschlossen und befestigt. Zahlreiche Häuser und Lodges sind bereits renoviert oder neu erbaut. In die zerstörten Gebiete fliegen täglich Helikopter mit Baumaterialien. Wanderarbeiter kommen in Scharen zusammen und machen sich fleißig ans Werk. Ein schwer erschüttertes Gebiet scheint endlich wieder zu erwachen!

Werden auch Sie Teil vom Wiederaufbau und auch wenn Sie nicht ausschließlich auf „schöne und idyllische“ Urlaubserlebnisse stoßen werden, wird Sie die wilde Schönheit der Langtang-Bergwelt und der starke Überlebensmut der Einheimischen mindestens genauso wie mich faszinieren.


Februar 2016

Erfolgreicher Start in die Frühjahrssaison

Namaste,

auch dieses Frühjahr hat die Trekkingsaison in Nepal wieder begonnen und die erste DIAMIR-Gruppe ist bereits auf dem Weg zum Annapurna-Basislager. Am 19. Februar sind die Teilnehmer auf ihre Nepalreise gestartet und insgesamt über zwei Wochen unterwegs. Wir freuen uns sehr, dass dieses Jahr alle bekannten Trekkinggebiete wie zum Beispiel Annapurna, Everest, Mustang, Manaslu oder Helambu wieder begehbar sind und die Saison sehr gut angelaufen ist. Auch unsere DIAMIR-Kulturtouren können durchgeführt werden.

Viele unserer Gäste haben sich bewusst erneut für Nepal als Reiseziel entschieden, um das Land nach den schweren Erdbeben im letzten Jahr zu unterstützen und um Nepalis, mit denen während vergangener Reisen enge Freundschaften entstanden sind, zu besuchen. Der Tourismus ist eine der Haupteinnahmequellen in Nepal. Dementsprechend sind die Einwohner auf die Touristen angewiesen und freuen sich derzeit wirklich über jeden einzelnen Besucher in ihrem Land. Herzlich wird man empfangen, in die Kultur eingeführt und von der Schönheit der Tempel und Berge verzaubert.

Unsere Hilfsprojekte im Himalaya finden weiterhin sehr großen Zuspruch. Immer mehr Patenschaften werden übernommen und ermöglichen auch Waisen oder Kindern aus ärmeren Verhältnissen eine Schulbildung. Anfang Februar ist Gabi Nill, die Gründerin von Nepali Rotznäschen e.V., mit Familie, Freunden und Bekannten nach Nepal gereist, um weitere Spendenprojekte voranzubringen. Ausführliche Berichte zu den Abenteuern, die alle gemeinsam vor Ort erlebt haben, sind hier zu finden: Nepali Rotznäschen e.V..

Erfreuliche Nachrichten gibt es auch aus der Tiefebene von Nepal, dem Terai. Die Grenzblockade zwischen Indien und Nepal ist offiziell aufgehoben und seit dem 5. Februar finden wieder grenzübergreifende Transporte statt. Monatelang hatten Unruhen im Terai regelmäßige Importe verhindert und es kam dazu, dass Güter wie Benzin, Gas und teilweise Lebensmittel immer knapper wurden auf dem nepalesischen Markt. Nach intensiven Gesprächen zwischen den Madhesi (Volksgruppe des Terai), den Regierungen von Indien und Nepal konnten die Konflikte überwunden werden.

Hoffentlich herrscht nun endlich gutes Karma in Nepal und das Land kann sich von den Ereignissen des letzten Jahres erholen. Ein positiver Blick in die Zukunft fällt den Nepalesen leicht, denn der Wiederaufbau geht weiter und der Alltag ist längst zurückgekehrt.

Pheri Bhetaula – bis bald in Nepal!




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