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Mustang Trekking in Nepal

Der Mustang Trek führt Reisende in karge Hochtäler mit einzigartigen Ausblicken auf Bergriesen wie den Dhaulagiri, Annapurna und Nilgiri.

Das ehemalige Königreich Mustang wirkte lange Zeit so, als wäre es ein Teil Tibets. Bis 1991 war es für Touristen noch gar nicht zugänglich. Trotz dessen, dass es inzwischen für den Tourismus geöffnet wurde, kommen immer noch recht wenige Touristen in diese Region, um die kargen Hochtäler zu erkunden.

Highlights des Mustang Trekking

Die Trekkingroute in der Mustang-Region führt Sie entlang eines ursprünglichen Karawanenweges, auf dem die touristische Infrastruktur noch lange nicht so weit ist wie im Everest- oder Annapurna-Gebiet.

Die zahlreichen Passüberschreitungen werden von überwältigenden Ausblicken auf Dhaulagiri, Annapurna, Nilgiri und andere Bergriesen begleitet.

Zu den Highlights einer Trekkingreise durch das ehemalige Königreich Mustang gehört ein Besuch der Hauptstadt von Mustang, Lo Manthang, eben so wie Besuche der Höhlen, Klöster, Chörten und Stupas. Reisende haben dabei die Möglichkeit einen exklusiven Einblick in die noch sehr ursprüngliche sowie stark buddhistisch geprägte Kultur zu wagen.

Landschaften und Tiere

Die Landschaft in Mustang ist trocken und gleicht fast der einer Wüste. Dank der recht kargen Vegetation der alpinen Steppen, die sich bis auf Höhen über 4.000 m ziehen, ist es sogar möglich Schneeleoparden oder Blauschafe zu entdecken.

Weitere Tiere, die auf einer Trekkingreise in Mustang gesichtet werden können: Murmeltiere, Pfeifhasen, Steinadler, Himalayageier, Bartgeier, Jungfern-Kraniche (im Oktober)

Menschen in Mustang

In der Mustang-Region leben die Lopas, die kulturell und sprachlich gesehen aus Tibet stammen. Während der kalten Wintermonate von November bis Februar, zieht es die Lopas nach Nepal (meist Kathmandu oder Pokhara) und Indien, um mit Textilien und Kräutern zu handeln.

Die Mönche und Novizen, die in den Klöstern Lo Manthang und Tsarang leben, zieht es in die Partnerklöster in Pokhara und Bodnath, in denen sie während der kälteren Monate überwintern.

Mustang Trekking-Informationen

Nationalparkgebühren und Trekking-Permits

Die Kosten für das 10-tägige Trekking Permit belaufen sich auf 500 US-Dollar pro Person. Jeder weitere Tag kostet 50 US-Dollar pro Person. Zusätzlich wird das Entry Permit für die Annapurna Conservation Area benötigt, das zeitlich nicht begrenzt ist und ca. 20 US-Dollar kostet.

Reisende, die über ein Mustang Permit verfügen, benötigen in der Regel kein TIMS (Trekkers‘ Information Management System).

Zu beachten: Trekkingreisen in Mustang sind nur mit Guide möglich.

Beste Reisezeit für Mustang Trekking in Nepal

Dank des tibetisch-kontinentalen Klimas können im Sommer die Temperaturen in Mustang auf bis zu 30 °C ansteigen. Im Winter kann es bis zu -15 °C kalt werden.

Die beste Reisezeit für eine Mustang Trekkingreise ist September/Oktober und März bis Mai.

Da in der Winterzeit von November bis Februar die meisten Lopas nach Indien oder Nepal ziehen, sind zu dieser Zeit fast alle Teahouses geschlossen.

Während der Monsunzeit von Juni bis Mitte/ Ende September wird der Blick auf die Berge oft durch Wolken versperrt.

Unterkunft und Verpflegung

Aufgrund dessen, dass die Mustang Region lange zeit für Touristen nicht zugänglich war, gab es nach der Öffnung neben dem eigenen Zelt auch erst mal keine weiteren Übernachtungs-Möglichkeiten. Inzwischen gibt es auf der Trekkingroute durch die Mustang Region durchgehend einfache Lodges, in denen übernachtet werden kann.

  • Westlich des Kali Gandaki
    Inzwischen gibt es entlang der Hauptroute (über Chaile, Samar, Geling und Tsarang) in jedem größeren Ort kleine Teahouses. Diese bieten sowohl stärkende Mahlzeiten als auch Unterkunft für Reisende.
  • Östlich des Kali Gandaki
    Die Gegend bei Pa und Tangge ist weniger touristisch erschlossen und verfügt kaum über Infrastruktur.

Telefon, Internet, Strom

Fast jedes der Dörfer in Mustang hat einen Festnetzanschluss, internationales Roaming ist allerdings noch nicht möglich.

Bisher gibt es nur in Kagbeni und Lo Manthang eine funktionierende Internetverbindung.

In Lo Manthang hat man meist Abends für ein paar Stunden die Möglichkeit seine Handy- und Kamera-Akkus aufzuladen.

Anforderungen und Schwierigkeitsgrad

Für den Trek in der Mustang-Region sollten Reisende gut im Team funktionieren, bereit sein auf Komfort zu verzichten, auf verschiedenem Terrain Trittsicherheit aufweisen und Tagesetappen von bis zu 10 Stunden gut konditioniert bezwingen können.

Begeben Sie sich auf eine unvergessliche Trekkingrundreise in das ehemalige Königreich Mustang: