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Krönender Abschluss war der Panoramaflug über den Mount Everest

Meine 16-tägige Reise führte mich nach Nepal, in ein Land von atemberaubender kultureller und natürlicher Schönheit und voller Gegensätze: kunterbunt, pulsierend und lebendig aber auch besinnlich, religiös und bescheiden. Das zutiefst gläubige Land besitzt eine Vielfalt buddhistischer sowie hinduistischer Tempel und Paläste und natürlich die höchsten Berge der Welt.

Die Reise startet mit den kulturellen Sehenswürdigkeiten in und um Kathmandu. Hierzu zählen die von zahlreichen Gebetsfahnen behangene Buddha-Stupa von Boudhanath, der Affentempel Swayambhunath mit atemberaubenden Blick auf die Stadt und der Hindutempel Pashupatinath, wo knallbunt bemalte Asketen sich tummeln.

Nach dem Kulturprogramm in Kathmandu fuhren wir auf landschaftlich abwechslungsreicher Strecke nach Pokhara mit Stopp in dem malerischen Newar-Dorf Bandipur. Von hier konnte man die Berge schon erspähen. In Pokhara, idyllisch am Phewa-See gelegen, verbrachten wir die Nacht noch im Hotel.

Nach kurzer Anfahrt in die Annapurna-Region startete das Trekking am nächsten Tag und führte in den darauffolgenden Tagen bis zum höchsten Punkt, dem Poon Hill, der auf etwa 3200 Metern liegt. Hier konnten die Frühaufsteher einen grandiosen Sonnenaufgang mit wunderschöner Bergkulisse erleben. Aber auch während der Tour gab es immer wieder spektakuläre Panoramen auf die Annapurna-Südwand, den Hiunchuli, Gangapurna und den heiligen Berg Machhapuchare.

Die Wanderungen führten uns durch abwechslungsreiches Gebiet: teils auf einem Weg mit zahlreichen Natursteinstufen, aber auch mal entlang einer staubigen Piste. Dann tauchten wir wieder in üppig rot blühende tropische Rhododendronwälder ein, in denen weiß blühende Orchideen wuchsen und durch die sich Languren-Affen schwangen. Wir kamen an zahlreichen kleinen Bauernhöfen vorbei, wo die auf Kühen herumturnenden Ziegen uns ein Schmunzeln entlockten – und so gab es an jedem einzelnen Wandertag unvergessliche Natur- und Tiererlebnisse.

Anfang März hatte unsere Reisegruppe auch das Glück das kunterbunte hinduistische Holi-Fest, auch das Fest der Farben genannt, hautnah mitzuerleben. Den ganzen Tag sah man tanzende und ausgiebig feiernde Nepalesen, welche sich am Abend zum gemeinsamen Festmahl einfanden. Überhaupt war es auch eine Reise durch die kulinarischen Köstlichkeiten des Landes wie dem Gewürztee „Masala“, mit Gemüse gefüllten Teigtaschen „Momos“ und dem Nationalgericht „Dal Bhat“, bestehend aus Reis, Linsensoße mit Mangold und leckerem Gemüsecurry.

Mein persönliches Highlight und krönender Abschluss war der Mountain Flight, ein Rundflug entlang der schneebedeckten Himalaya-Gebirgskette, bei dem der höchste Berg der Welt, der Mount Everest (8848 m), bestaunt werden konnte.

Für Nepal-Neugierige, die Freude an Kultur UND einem leichten Lodgetrekking (Option 1) haben, kann ich diese Reise mehr als empfehlen.

Karolin Schnell